Monatsrückblick März

Der März stand ganz im Zeichen von „Meeresträume 2 – Fisch in der Falle“. Letzte Nacht wurde das Rohmanuskript fertig und wanderte gleich in die Hände meiner vertrauenswürdigen Betaleserinnen. Einer Veröffentlichung zum ersten Maiwochenende steht damit nichts mehr im Wege. Es sei denn, die Welt geht unter, und das wollen wir doch nicht hoffen.
Damit ist die Fisch-Trilogie natürlich noch nicht beendet, ein Band fehlt noch, und der wird mich durch die Frühjahrsausgabe des Camp NaNoWriMo begleiten. Angepeilt sind 30.000 Wörter, die Fische brauchen erfahrungsgemäß etwas mehr, aber der größte Batzen dürfte damit geschafft sein.

 

Der März war aber nicht nur ein Monat des Schreibens, ich habe auch an der Reduzierung meines SUB gearbeitet – was dank einiger Wanderbücher aber eher dazu führte, dass die Menge ungelesener Bücher wuchs, anstatt zu schrumpfen. Kommentiert habe ich die gelesenen Bücher natürlich auch: einmal Die stille Seite der Musik von Svea Lundberg und Tochter des dunklen Waldes von Katharina Seck. Aktuell fräse ich mich noch einmal durch Sternensturm (Das Herz der Quelle 1) von Alana Falk, damit ich danach umgehend mit der Fortsetzung „Sternenfinsternis“ anfangen kann, die mich schon den ganzen Tag auffordernd angrinst.

 

Was noch los war? Ich wurde interviewt, einmal von den Uferlosen und einmal von Lina Franken, bzw. ihrem zauberhaft-frechen Protagonisten Keren, der mir mit seinen herrlich anzüglichen Bemerkungen einige Male rote Ohren verpasst hat. Und weil ich immer wieder danach gefragt werde und mich im Uferlosen-Podcast auch ein kleines Bisschen um Kopf und Kragen geredet habe und ziemlich rumgeeiert bin, habe ich auch noch eine kleine Zusammenfassung geschrieben, warum ich eigentlich gay romance schreibe.

 

Und was kommt noch? Irgendwas mit Katzen! Ebenfalls im Mai, wenn alles klappt, parallel zu „Fisch in der falle“ erscheint für die Katzenliebhaber unter euch eine kleine Anthologie mit vier katzigen Kurzgeschichten von niedlich über abgedreht bis nachdenklich. Freut euch auf „Seidenpfoten“ – natürlich melde ich mich, wenn sie da sind und losschleichen.
Und nun – auf in den April.

Monatsrückblick Februar

Der Februar stand zuerst einmal ganz im Zeichen der Veröffentlichung von Meeresträume 1 – Fisch im Netz. Die Geschichte von Fisch-Gestaltwandler Sayain und Ex-Sklaven und Seefahrer Alvar ist immer noch eines meiner Herzprojekte und wird nun endlich die schon lange geplanten, aber bisher nie geschriebenen Fortsetzungen bekommen, in denen Sayains geheimnisvolle Herkunft aufgeklärt werden soll. „Meeresträume 2 – Fisch in der Falle“ ist für Mai geplant, der dritte Band „Fisch und Drache“ soll im August erscheinen.

 

 

 Neben dem Schreiben habe ich natürlich auch wieder einiges gelesen und rezensiert. Meine aktuellen Buchbesprechungen findet ihr wie immer unter Rezensionen, im Februar mit Büchern von Katharina Seck, Julia Fränkle und Helen B. Kraft.

 

 

 Wie auch im vergangenen Jahr liefere ich mir im Tintenzirkel-Autorenforum wieder den Marienkäferpunkte-Schreibwettkampf mit Tanja Rast und Kaye Alden, in der Hoffnung, dass wir es wieder schaffen, uns gegenseitig zu motivieren, anzutreiben und aus Schreibtiefs herauszuholen. Neben der Schreiberei laufen diverse Con-Vorbereitungen. Wo ich mich in diesem Jahr überall herumtreiben werde, findet ihr unter „Termine“. Dort informiere ich euch auch über die Kindle Unlimited-Laufzeiten meiner Selfpublishing-Romane und über neue Veröffentlichungen.

Start ins Selfpublishing – erste Erfahrungen

Eine knappe Woche ist Meeresträume 1 – Fisch im Netz jetzt draußen. Zeit, mal zu berichten und ein kleines Fazit zu ziehen. Bisher verzeichne ich 60 verkaufte und bezahlte „Einheiten“, auf nicht-KDP-Deutsch verbergen sich dahinter 57 EBooks und drei Taschenbücher. Dazu kommen auf die Sekunde genau 16.372 über Kindle Unlimited gelesene Seiten, die ja auch ein bisschen was abwerfen. Ein Blick auf die Tantiementabelle macht gute Laune. Ich habe nach einer Woche die Hälfte der Kosten für das Cover eingespielt. Was leider noch komplett fehlt: Bewertungen. Aber da bin ich optimistisch, nach einer Woche kann ich noch nicht viel erwarten. Wird also noch kommen.

Ein bisschen mehr ins Detail:
Wie halte ich es mit dem Lektorat? Nach langem Überlegen habe ich für mich beschlossen, beim Selfpublishing auf ein professionelles Lektorat zu verzichten und stattdessen mit mehreren handverlesenen Betalesern zu arbeiten, deren Arbeitsweise ich kenne und von denen ich weiß, dass sie mit meinem Manuskript und mir nicht zimperlich umgehen. Und sollte von meinen Stammbetalesern jemand mal keine Zeit haben, werde ich ganz sicher im Kreis der Uferlosen fündig. Auch das Korrektorat finde ich im Uferlosen-oder Freundeskreis, und ich revanchiere mich meinerseits mit Beta-Arbeit oder testlesen und Rezensionen. Eine Hand wäscht da zuverlässig die andere.

Selfpublishing ist aufwändig. Klar. Denn ich mache fast alles alleine. Beim Buch-und EBooksatz hatte ich Hilfe, aber in Zukunft möchte ich auch da selbständiger werden und mehr allein machen. Das Hochladen der Buchinhalte und Covergrafiken über KDP ist im Grunde einfach und weitgehend intuitiv, dennoch war ich froh darüber, beim ersten Mal eine erfahrene Selfpublisherin an der Hand zu haben, die mich am Telefon durch die einzelnen Schritte geführt hat. Bim nächsten Mal werde ich auch das allein hinbekommen – ich kann mich an den Angaben fürs erste Buch entlanghangeln und alles genau so eingeben, dann passt das schon. Sehr niedlich: Zwischendurch prüft KDP Buchinhalte und Grafiken, damit am Ende auch alles passt und gut aussieht. Das kann ein bisschen dauern. Zwischendurch aufpoppende Fenster mit der Aufforderung, sich doch mal eben einen Kaffee zu holen oder ein Sandwich zu schmieren, finde ich schon sehr knuffig.

Und wieder mal habe ich gelernt: wenn etwas nicht klappt, auch mal in die Emails gucken, denn KDP sagt einem sehr deutlich, was hakt, wenn denn etwas hakt. Nachdem wir uns zu dritt zum x-ten Mal darüber gewundert hatten, dass die Printausgabe dauernd von „wird geprüft“ auf „Entwurf“ zurückspringt, und die nette Infomail von KDP etwas von einem Coverfehler murmelte, dauerte es zwar noch ein wenig, bis der Fehler tatsächlich aufgespürt war (in diesem Fall waren es Ä-Pünktchen, die auf dem Buchrücken zu weit über eine „Sicherheitslinie“ hinausragten – da komm mal drauf!), aber dann lief auch alles reibungslos.

Was macht man, wenn alles hochgeladen ist und tatsächlich den Status „wird geprüft“ beibehalt: warten, rumhibbeln und Nägelkauen und die Zeit schon mal nutzen, die Werbung vorzubereiten, denn auch damit sitzt man als Selfpublisher natürlich allein da. Also ran an den Speck, Blogbeiträge und Facebookmeldungen vorbereiten, vielleicht ein Gewinnspiel posten. Wer mag, bereitet vielleicht eine Leserunde bei den üblichen verdächtigen Portalen vor oder kündigt schon mal Vorab-Exemplare für mögliche RezensentInnen an.
Meist ist das Ebook schon nach relativ kurzer Zeit auf Amazon sichtbar. Es kann durchaus sein, dass es auf KDP noch im Prüfungsstatus hängt, wird dann aber relativ bald auf „live“ springen. Und dann ist es wirklich da. Beim Taschenbuch dauert die Prüfung deutlich länger. Hochgeladen haben wir es irgendwann in der Nacht vom 4. auf den 5. Februar, und irgendwann mittags war es dann sichtbar und auf Amazon bestellbar.
Was dann noch mal ein bisschen dauert, ist die Verknüpfung von EBook und Taschenbuch. Wenn das nicht klappt, hilft erst mal ein Blick in die Angaben auf KDP: sind die Buchinformationen bei beiden Ausgaben gleich? Dann sollte die Verknüpfung automatisch passieren, wenn nicht, hilft eine Mail an den KDP-Service, der in der Regel extrem schnell und superfreundlich reagiert. Falls nicht, sollten erst mal die Angaben für beide Ausgaben angepasst werden. Und wenn es dann immer noch nicht klappt: KDP ist wirklich sehr hilfsbereit.

Und dann? Tja, dann ging das Stalken los. KDP zeigt genau an, wie viele Kindle-Unlimited-Seiten gelesen wurden, wie viele Taschenbücher und EBooks über den virtuellen Ladentisch gingen und wie viele Rückgaben zu verzeichnen sind. Und natürlich werden Tantiemen angezeigt.
Abgerechnet wird alle zwei Monate nach Erscheinen des Buches, und sobald 20 Euro an Einnahmen überschritten wurden, wird ausgezahlt.

Was ich merke: SP macht Spaß, und irgendwie macht es süchtig. Ich erlebe sozusagen live und sehr unmittelbar, dass mein Buch ankommt, dass es gesehen und gelesen wird. Das motiviert, an der Fortsetzung der Reihe zu arbeiten, und führt dazu, dass ich anfange, meine Festplatte nach Schubladengeschichten zu durchwühlen, die es wert sind, ebenfalls das Licht der Welt zu erblicken, auch wenn sie es vielleicht bei Anthologie-Ausschreibungen nicht geschafft haben.

Ich werde auf jeden Fall weitermachen mit „Gay fantasy für Erwachsene – und irgendwas mit Katzen“.

Monatsrückblick Januar und ein bisschen Werbung

 Der Januar stand ganz im Zeichen der Arbeit an „Fisch im Netz“, ursprünglich „Im Fischernetz“, das spätestens am 5. Februar in neuem Gewand und in komplett überarbeiteter Fassung den Buchmarkt neu erobern soll – und mein Debüt als Selfpublisherin darstellt. Fragt mich mal, ob ich hibbelig bin. Mit dem schicken neuen Cover von Cover für Dich ist dieser kleine Roman nicht nur ein Hingucker geworden, sondern auch endlich das, was er schon immer sein sollte: der Auftakt einer Reihe. Unter dem Reihentitel „Meeresträume“ wird es mehrere Staffeln mit jeweils einem Heldenpaar pro Staffel geben, und den Anfang machen Sayain und Alvar. Unverwechselbares Kennzeichen dieser ersten Staffel: Sayain wird immer der Coverboy bleiben und mit seinem entzückenden Rücken für den nötigen Wiedererkennungswert sorgen. Was unter Anderem der Tatsache geschuldet ist, dass Alvars Aussehen sich in meinem Kopf als „Viggo Mortensen als Aragorn, aber mit roten Haaren“ eingebrannt hat, und so ein Bild finde mal auf Shutterstock und Co. – Fehlanzeige. Also wird Sayain der Job als knackige Rückansicht auf dem Cover bis zum Ende der ersten Staffel erhalten bleiben. „Meeresträume“ gibt es dann ab kommenden Montag, 5.2.2018, als Print und als EBook über Amazon, später ist auch noch eine Veröffentlichung als Tolino-EBook geplant.

Uaaaahhh. Habt ihr eine Ahnung, wie *aufregend* diese Selfpublishing-Sache ist? Wenn nicht, probiert es aus. Um Tanja Rasts gemeinsam mit dem ersten Meeresträumeband erscheinenden Heroen, den Feuermagier Roveon, zu zitieren: „Es wird euch gefallen.“

 

 

 

 Noch etwas ganz Tolles ist in diesem Januar passiert – ich wurde uferlos und darf mich von nun an als Mitglied des coolsten, nettesten und verrücktesten Kollektivs von Gay Romance-AutorInnen bezeichnen, das dieser Planet zu bieten hat, und darüber freue ich mich ganz besonders.
Den Uferlosen-Blog findet ihr hier, wenn ihr mal gucken wollt, wer noch alles mit von der Partie ist. Im Mai werdet ihr Tanja Rast und mich in Kiel auf der Unicon finden, wo wir die Uferlosen hoffentlich würdig (muaaahahaha, würdig? *hust*) vertreten und natürlich auch eine Auswahl unserer Bücher mitbringen werden.

 

Und sonst so? Ich habe eine ultrageheime Geheimkurzgeschichte in Arbeit, die ich hoffentlich bald beenden kann, und den ersten Betadurchgang vom Winterkater zurückbekommen, um den ich mich langsam mal kümmern sollte, da er bereits vom Machandel Verlag erwartet wird. Und natürlich schreibe ich brav weiter am zweiten Band der Meeresträume-Reihe, der unter dem Titel „Fisch in der Falle“ sehr wahrscheinlich noch vor der Unicon erscheinen soll – wenn nicht dann, dann auf jeden Fall kurz danach.

Und weil das ja alles noch nicht genug ist, bin ich auch noch unter die Art Journal-Nutzer gegangen und habe damit begonnen, ein unschuldiges Blano-Notizbuch mit farblichen Ergüssen in Aquarell, Fineliner, Ölkreiden und  Wachsstiften zu füllen. Dazu dann in einem eigenen Eintrag bald mehr!

Kaye Alden: Jenseits der Grenze (NuR 5)

Mit „Jenseits der Grenze“ setzt Kaye Alden ihre Reihe um Nel und Rin (NuR) fort und lässt ihre beiden wandlungsfähigen Helden dieses Mal in einem an einen phantastischen Wilden Westen voller Magie und Schamanenzauber erinnernden Setting auftreten.
Von Geistern geleitet rettet der Schamane Rin den verletzten Nel aus den Händen einer Gruppe von Männern, die er zunächst für eine Räuberbande hält. Rin lebt jenseits der Grenze, einer magischen Barriere, die das Land der Weißen vom Land der an Indianer erinnernden Ureinwohner trennt. Niemand, der sich nicht auf Schamanenzauber und Kommunikation mit den Geistern versteht, kann diese Grenze unbeschadet übertrezen – und auch Nel kann das anscheinend nur, weil Rin ihn mit sich nimmt und in seinem Refugium gesundpflegt.
Die beiden Männer kommen sich schnell näher, und doch ist Rin sich sicher, dass Nel hinter seinem sonnigen Gemüt Geheimnisse verbirgt, die ihm die Seele zerreißen. Rin setzt alles daran, Nel zu helfen – und seine Liebe zu gewinnen.

Ich habe alle Nel und Rin-Episoden gelesen und muss sagen, dass für mich diese bisher die schönste ist. Kaye Alden zeichnet die Geisterbegegnungen und die Welt des Schamanen Rin und wunderbaren Worten und Farben und nimmt ihre Leser mit in diese phantastische Welt, in der die Luft lachen und die Erde schnurren kann. Mit ihrer märchenhaften Erzählstimme entführt Kaye Alden in eine Welt, in der alles von Geisterkraft durchdrungen ist. Stein, Pflanze, Tier und die Elemente erscheinen dem Leser nach dieser Geschichte in einem ganz anderen Licht.

Eine wunderbare Fortsetzung der NuR-Reihe.

2018 – Jahresplanung

*trommelwirbel* Ja, es gibt ihn, einen Masterplan für 2018 (*guckt den Plan an und denkt sich: ja, bin ich denn vollkommen bescheuert?*)!  Und da steht einiges ins Haus. Unter anderem endlich der Start ins Selfpublishing, denn ich bekomme die Rechte an der ersten gay romance, die ich je geschrieben habe, wieder zurück: „Im Fischernetz“ gehört dann wieder komplett mir, und ich werde diese niedliche kleine Novelle ein wenig ausbauen, komplett überarbeiten und im neuen Gewand und um einige Szenen reicher im Selbstverlag wieder auf die Menschheit loslassen – und es wird weitere Geschichten um den mysteriösen Sayain und den rothaarigen Ex-Sklaven Alvar geben! Und wenn nichts Großartiges wie eine Zombieapokalypse oder der Weltuntergang oder die Tatsache, dass im Haus dieser Autorin der Ostfriesentee ausgeht (Katastrophe!), sieht es im Autorinnen-und Katzenhaushalt nach folgender Jahresplanung aus (Änderungen vorbehalten. Wie meine Mama immer sagt: „Und sie machte einen Plan; und es wurde nichts daraus!“):

 Quartal 1:
Überarbeitung von „Fisch im Netz“ (ehemals Im Fischernetz) als Auftakt einer Minireihe und Neuveröffentlichung im SP
Liebesflammen (gay romance-Novellenreihe) plotten und schreiben
Plotten eines Sequels für die „Flammende Rose“ (diverse Ideen für einen möglichen Plot stehen bereits Schlange, bisher war aber keine davon bereit, sich festnageln zu lassen)
eine Kurzgeschichte plotten und schreiben (Auftragsarbeit, was Regionales mit Fantasy und Katzen), sowie Plotten und Schreiben weiterer Kurzromane in der Welt von „Fisch im Netz“

Quartal 2:
Fisch 2 und eventuell Liebesflammen 2 veröffentlichen, Fisch 3 plotten und schreiben
Liebesflammen weiterschreiben, so wie’s gerade passt
Arbeit am Rosensequel
Arbeit an irgendwas mit Katzen

 Quartal 3:
Fisch 3 veröffentlichen
Liebesflammen weiter bearbeiten
Rosensequel fertigstellen und einreichen
Arbeit an irgendwas mit Katzen

 Quartal 4: 
einen Liebesflammenband veröffentlichen
NaNo plotten und schreiben (irgendwas mit Katzen)
Liebesflammen 5 anfangen für die VÖ in Quartal 1 2019

 

Das Sequel wird keine direkte Fortsetzung der Flammenden Rose sein. Es wird ein Wiedersehen mit dem Reich Traverra, seinem unmöglichen Fürsten und bekannten Heldennasen geben, die Hauptrolle wird jedoch ein anderes Heldenpaar spielen. Eine Reihe von gay romance-Traverra-Romanen ist angedacht, die Bücher werden aber außer dem gemeinsamen Schauplatz und eventuellen Gastauftritten bereits bekannter Figuren keinen Zusammenhang haben und werden alle unabhängig voneinander lesbar sein.

Irgendwas mit Katzen kann im Moment noch alles bedeuten: Streunerkatzen in bekannten Städten ebenso wie ihre wilden Verwandten in Bergen, Steppe und Wüste. Vielleicht gibt es Geparden in der Savanne oder Pumas im Yellowstonepark, vielleicht auch Luchse in Norwegen oder Löwen am Sambesi. Wer weiß?

Dazu noch ein paar gute Vorsätze, das neue Jahr kann durchstarten:

  • mehr Zeit zum lesen und schreiben nehmen
  • weniger Zeit verplempern mit ziellosem Rumsurfen und Daddelspielchen (gibt nur Rückenschmerzen)
  • mehr Achtsamkeit
  • mehr „self care“
  • weniger schlechtes Gewissen und Schuldgefühle
  • und wie immer, weil das ja im Grunde fast jede/r will: endlich mal das Zielgewicht erreichen 🙂

 

 

Jahresrückblick

2017 ist so gut wie durch, 2018 kratzt schon ungeduldig an der Tür – Zeit für einen kleinen Rückblick. Es ist einiges passiert in 2017, Schönes und weniger Schönes, vieles vom Schönen hat mit Musik oder Schreiben zu tun. Ich habe viel gelesen, weniger geschrieben, als ich wollte, dafür mehr überarbeitet, als geplant war und statt einem sogar zwei Bücher veröffentlicht. Ich habe viel gelernt in diesem vergangenen Jahr – über das Schreiben, über mich, über das Leben an sich, über jede Art von Ausmisten, über Beziehungen, über Dinge und Menschen, die mir guttun (oder eben nicht) und über Enden und Anfänge. Ich habe eine alte Schulfreundin wiedergefunden (vielmehr hat sie mich wiedergefunden), und ich bin immer noch völlig baff, dass die Frau, mit der zusammen ich die ersten zögerlichen Schritte Richtung „kreatives Schreiben“ unternommen habe, inzwischen eine erfolgreiche Selfpublisherin ist, die mich über meine „Flammende Rose“ aufgestöbert hat. Menschen fragen mich, was an mir auf einmal so anders ist. Und ich antworte: ich. Ich bin anders geworden. Ein Jahr älter, ein paar Kilo leichter, aber mein Selbstbewusstsein, das hat zugenommen. Dank einiger wirklich treuer und guter Freunde, dank meiner Familie und meiner tollen Kolleginnen und Kollegen. Ich bin achtsamer geworden – nicht nur meinen Mitmenschen und meiner Umwelt gegenüber, sondern auch gegenüber mir selbst. Der Weg dahin war nicht immer einfach. Aber wann ist zu lernen und sich zu entwickeln schon einfach?
Ich wünsche mir das für 2018 – weiter zu lernen, mich weiter zu entwickeln und weiter daran zu arbeiten, keine Angst mehr vor Neuem zu haben. Denn jedem Anfang, das wusste schon Hermann Hesse, wohnt ein Zauber inne.

Noch ein paar Details?

Veröffentlichungen. 2018 haben zwei meiner Herzensprojekte ihren Weg gemacht und sind in zwei wunderbaren Kleinverlagen mit wunderbaren VerlegerInnen erschienen, mit denen die Zusammenarbeit ebenso harmonisch wie lehrreiche für mich war. Roms Katzen erschien im Verlag ohneohren, und Das Geheimnis der Flammenden Rose im Traumtänzer-Verlag.

 

Schreiben: Geschrieben habe ich nicht so viel, wie ich wollte, denn es kam einiges an Überarbeitungsarbeit, mit der ich so nicht gerechnet hatte. Das Lektorat für „Roms Katzen“ war ein Spaziergang, das für die „Flammende Rose“ ein Triathlon unter erschwerten Bedingungen: Laufen in der Wüste, Radfahren durchweg bergauf und Schwimmen im Wildwasser. Heraus kam ein wirklich brauchbarer Roman, und ich fühlte mich kurzzeitig wie die Iron Woman des Überarbeitens. Ohne Hilfe wäre ich wohl nicht weit gekommen, noch mal ein dickes Danke hier an Tanja, die mich immer wieder aus dem Jammersumpf gezogen hat.
Von einem Projekt bzw. einer Welt habe ich mich bis auf weiteres verabschiedet: von den Nithyara. Vielleicht wird es irgendwann noch einmal Nithyarageschichten geben, aber nicht zeitnah, denn in den angefangenen Nithyara-Manuskripten muss erst einmal Rasen gemäht und Unkraut gejätet werden.
Natürlich gab es auch in diesem letzten Jahr wieder einen NaNoWriMo, dessen Ergebnis es wahrscheinlich Ende dieses Jahres zwischen Buchdeckeln geben wird – mal wieder „was mit Katzen“.

Lesen. Leider viel zu wenig, oft habe ich mir einfach nicht die Zeit zum lesen genommen und stattdessen andere Dinge getan, über die ich mich im Nachhinein geärgert habe, weil mir ein Buch viel mehr gegeben hätte als stumpfes Bubbleshooter-Daddeln vor dem Computer. Der Stapel ungelesener Bücher ist kleiner geworden, abgearbeitet ist er aber noch lange nicht – wie auch, es kommen ja ständig neue Bücher dazu (sehr zum Leidwesen meines Mannes und der überquellenden Bücherregale…)! Zu den meisten Büchern findet ihr hier auf dem Blog unter Rezensionen auch kurze Kommentare, darum hier nur eine Liste meines letztjährigen Lesefutters (wild gemischt in Lesereihenfolge):

 

  • Lonna Haden: „Der Krähenwolf“
  • ETA Hoffmann: „Nussknacker und Mausekönig“
  • Katharina Seck: „Die silberne Königin“
  • Helen B. Kraft: „Der Duft des Sturms“ (Erbe der Sieben Wüsten 3)
  • Alana Falk: „Das Herz der Quelle“ (Sternensturm 1)
  • Leann Porter: „Die Fährte der Wandler“
  • Kai Meyer: „Die Krone der Sterne“
  • Markus Heitz: Wedora“
  • Jessica Hartmann: „Adam und Sal“
  • Tanja Rast: „Runenschicksal“
  • Helen B. Kraft: „Gefährliche Lügen“ (Erbe der Sieben Wüsten 4)
  • Tanja Rast: „Klosterschatz“
  • Ju Honisch: „Seelenspalter“
  • Andreas Wilhelm: „Projekt Babylon“
  • M. S. Kelts: „Allicanto – Goldvogel“
  • Tanja Rast: „Feuerzauber“
  • Tanja Rast: „Magiefunken 1“
  • Joy Smith Aiken: „Solos Reise“ (zum xten Mal… ich liebe es einfach
  • Otfried Preußler: „Krabat“ (wie jedes Jahr, das Adventszeitbuch)
  • Deborah Feldman: „Unorthodox“
  • Valerie Colberg: „Talvars Schuld“

Pläne für 2018? Aber hallo! Für dieses Jahr plane ich, mich endlich als Selfpublisher zu versuchen,  und  ich starte mit einem „oldie but goldie“. Zum Jahresende habe ich nämlich die Rechte an meinen gay romance/fantasy-Kurzroman „Im Fischernetz“ zurückbekommen und werde dieses alte Schätzchen auf Hochglanz poliert mit ein paar neuen Szenen, neuem Cover und komplett überarbeitet herausbringen, sobald ich mit der Poliererei fertig bin.  Unter dem Titel „Fisch im Netz“ wird das alte „Fischernetz“ Auftakt einer Reihe von gay fantasy-Kurzromanen werden, die alle eines gemeinsam haben: Sie spielen im oder am Meer oder das Meer spielt eine wichtige Rolle. Staffel 1 wird sich komplett um die Helden aus dem „Fischernetz“ drehen. Darum auch der Reihentitel „Meeresträume“.
Parallel arbeite ich an einer Reihe von noch zu schreibenden gay romance-Fantasy-Novellen unter dem Reihentitel „Liebesflammen“, die ebenfalls immer dann erscheinen werden, wenn ein Band fertig ist. Diverse Settings und Helden stehen bereit, die Plotbunnies wurden bereits im vergangenen Jahr eingefangen und harren nun ihrer Bearbeitung. Mit etwas Glück schlüpft der erste Band passend zu Ostern aus seinem Ei.
Natürlich wird es auch 2018 getreu dem Motto „Gay fantasy und irgendwas mit Katzen“ auch wieder irgendwas mit Katzen geben, allerspätestens im November, den vergangene NaNoWrimos haben mir gezeigt, dass NaNo und Katzen für mich einfach die perfekte Kombination sind.

Und natürlich will ich auch wieder lesen, lesen, lesen, so oft und so viel nur geht, denn schreiben lernt der Mensch nicht nur durchs immer wieder versuchen, immer wieder schreiben, sondern auch und vielleicht sogar in erster Linie durch das Lesen.

Also… da isser, der SuB, wilder Mix aus allem Möglichen, mit Tee und Lesezeichen:

Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher
Paulo Coelho: Veronika beschließt zu sterben
Paul Gallico: Jennie, meine Freundin
Jonas Jonasson: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Helen B. Kraft: Geheimnisse der Macht (Erbe der Sieben Wüsten V)
Jörg Magenau: Schmidt-Lenz
Ken Follett: Kinder der Freiheit  (*hader*… so ein dicker Wälzer…)
Cormac McCarthy: All die schönen Pferde
Peter Ustinov: Die Gabe des Lachens
Harold G. Moore und Joe Galloway: We were soldiers once… and young (der Tatsachenbericht, auf dem der Film „Wir waren Helden“ basiert)
Guy Gavriel Kay: The Summer Tree
Neill Gaiman: Niemalsland
Dazu noch vier EBooks: Lily Oliver: Träume, die ich uns stehle; Tanja Rast: Ein Ritter für Beriz und Katharina Seck: Die Stille zwischen Himmel und Meer (aka „Edda“) und Tochter des dunklen Waldes.

Kater. Kater? Natürlich. Kein Neujahr ohne Kater (und ja, ich meine den mit dem Fell, wenn auch der Silvesterkater noch leise miauend seine Pfotenabdrücke hinten in meinem Schädel hinterlässt). Auch Kater wird dieses Jahr hin und wieder zu Wort kommen, klein, stark, schwarz, und wie immer ein bisschen weise, ein bisschen philosophisch und mit all seiner den Katzen eigenen schnurrigen Ruhe und Achtsamkeit. Vielleicht besucht ihr den Kater und mich ja hin und wieder. Wir wünschen euch ein erfolgreiches, gesundes neues Jahr. Mögen euch nie die Ideen ausgehen und nie der neugierige Blick über den Tellerrand.

 

Eure AutorinMitKatze
Tina

Die Zwielichtigen verabschieden sich

Liebe LeserInnen,

manchmal kommt es erstens anders und zweitens als man denkt.

Die „Zwielichter“ waren nie als Mammutprojekt geplant. Inzwischen haben sie sich unter anderem dadurch, dass ich den Anspruch an mich hatte, euch jede Woche mit einem neuen Schnipsel zu versorgen, zu einem Riesenballon aufgebläht. Schreibenderweise habe ich mich von Sonntag zu Sonntag gehangelt, und mir ohne es zu merken eine Falle gestellt.
Heute bin ich mit Volldampf reingetreten. Ich habe mir einen dicken Plotknoten fabriziert und komme nicht wieder heraus – es sei denn, ich gönne mir eine Pause und der Geschichte die Zeit zum Wachsen, die sie braucht. Daher mache ich es kurz und schmerzlos: die Zwielichter melden sich auf unbestimmte Zeit ab.

Vielen Dank allen, die sie bis hierher begleitet haben.
Natürlich existiert in meinem Kopf das Ende der Geschichte. Ich weiß nur aktuell vor lauter Plotknoten nicht, wie ich dort hinkommen soll, ohne noch mal über hundert verschwurbelte Seiten zu produzieren. Trotzdem möchte ich euch nicht in der Luft hängen lassen. Wer wissen will, die die Geschichte der Zwielichtigen endet, dem schicke ich gern eine Zusammenfassung zu.

Und nun: Tschüß, Zwielicht, willkommen ….?
Lasst euch überraschen, wenn es demnächst in diesem Theater wieder heißt: Schnipselzeit!

Monatsrückblick: Februar/März

Da gehen sie hin, die guten Vorsätze, und der Monatsrückblick für den Februar ist einfach den Bach runtergegangen und wurde vergessen.  Darum nun ein Rückblick auf beide Monate, in denen tatsächlich einiges passiert ist.

Tina hat gelesen und zum Teil auch rezensiert. Um diese Exemplare ist der Stapel ungelesener Bücher kleiner geworden:

Lonna Haden: Der Krähenwolf
E.T.A, Hoffmann: Nussknacker und Mausekönig (genau das Richtige für die Weihnachtszeit!)
Helen B. Kraft: Der Duft des Sturms*
Katharina Seck: Die silberne Königin*
Alana Falk: Sternensturm –das Herz der Quelle*
Leann Porter: Die Fährte der Wandler*
Kai Meyer: Die Krone der Sterne*

Unter „Rezensionen“ findet ihr zu den mit einem * gekennzeichneten Büchern auch meine ganz persönliche Meinung dazu.

 

Tina hat geschrieben:
Der Nithyara-Völkerroman „Erwählte des Zwielichts“ geht langsam in den Endspurt und wird sich auch noch eine Weile in kleinen Häppchen hier im Blog einfinden. Es befinden sich bereits einige Ideen in der Pipeline, was nach dem Wörtchen „Ende“ mit dem Manuskript passieren soll.

 

 

Tina hat überarbeitet:
NaNoWriMo-Altlast aus 2013 unter dem Titel „Die rote Tür“ kam zurück von einer strengen Beta-Tour durch Helen B. Kraft und wurde einmal kräftig aufpoliert, um sich dann in Form von Exposé und Leseprobe zu einem ganz neuen Stern am Kleinverlagshimmel aufzumachen. Jetzt sitze ich am Lektorat und freue mich über den Vertrag vom Traumtänzer-Verlag.

Das Lektorat für den tierischen Fantasy-Roman „Roms Katzen“  ist durch, und einem Erscheinen dieses flauschigen Buches im Mai beim Verlag Ohneohren steht nichts mehr im Wege. Ich freue mich schon sehr darauf, auch diesen in einem NaNoWriMo entstandenen Roman bald in EBook-und Buchform in den Händen zu halten.

Und noch was neues aus der Sparte „Überarbeitung“: Tina hat das erste Mal auf der Lektorenseite gesessen und das Manuskript für einen humorigen Katzenratgeber lektoriert. Als Erscheinungsdatum liegt mir Anfang April vor für das im Verlag In Farbe und Bunt herauskommende Buch von Pia Fauerbach: AKGB – Gesetzbuch des (all)gemeinen Katzentiers. Ich hatte Spaß. Sehr viel Spaß. Und ich hoffe, keiner meiner pelzigen Mitbewohner hat mir bei der Arbeit zugesehen.

Erwählte des Zwielichts 92

Ein Leuchten huschte über Flammensterns Gesicht und spiegelte sich in Nebelstreifs und Wegsuchers Augen wider. „Ihr seid willkommen. Von Herzen. Wenn ihr es wollt, dann gehen wir noch in dieser Nacht zu den Steinen.“

„Ja“, sagte Malika, „ja, das will ich. Ich will gar keine Möglichkeit mehr haben, es mir anders zu überlegen. Ich will ablegen was war, ich will eure Götter und ich will dieses Sternenfeuer. Auch wenn wir zu euch stoßen, sind wir immer noch wenig, um es mit der Finsteren aufzunehmen.“

„Aber wir wissen, wofür wir kämpfen“, sagte Flammenstern. „Wir wissen, was wir zu verlieren haben. Glaubt mir, nach den wenigen Wochen, die wir hier Frieden hatten und einfach nur die sein konnten, die wir vor dem Krieg waren, will ich das nie wieder missen. Wenn ich kämpfen muss, dann kämpfe ich – damit Feuerlanzes Kind und all die Kinder, die folgen werden, in Frieden aufwachsen und statt Soldaten Musiker, Dichter, Künstler werden können.“

„Das wäre wunderbar.“ Malika lehnte den Kopf an Liandras‘ Schulter und sah zu Feuerlanze hinüber. Sie scherzte mit ihrem Gefährten, der voller Liebe ihren gerundeten Leib berührte. Ein Kind … mit Liandras? Sie lächelte. Sie hatte nie Mutter sein wollen. Sie war Kriegerin, Kundschafterin, Soldatin. Warum regte sich jetzt der Wunsch nach einer eigenen Familie in ihr? Malika kippte ihren Tee hinunter und wünschte sich, es wäre Schnaps. Närrische Gedanken. Frieden ist nicht gut für mich. Ich will Sternenfeuer, damit ich Khadiss dahin zurückschießen kann, woher sie gekommen ist … ein für alle Mal! Weiterlesen →