Kater der Woche: Die 16-Pfoten-WG

kater_klein Hallo liebe Katerfreunde,

in den kommenden Beiträgen stelle ich euch nach und nach meine tierischen Mitbewohner vor. Inzwischen sind wie hier nämlich eine schnurrende 16-Pfoten-WG, sehr zur Freude unserer Menschen. Wenn ihr geglaubt habt, dass schon ein Kater genug haart, Katzenstreu verteilt und frisst, dann lasst euch gesagt sein, das ganze steigt mit steigender Anzahl nicht linear an, sondern exponentiell. Sagt zumindest mein Mensch.

Also. Fangen wir doch mal an mit den tierischen Mitbewohnern. Und da ich ein höfliches Katertier bin, natürlich: Ladies first.

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Diese hübsche Lady ist Cassiopeia, genannt „Katzi“ oder auch „Robbe“. Ein Katzentier, auf das die Beschreibung „die ist nicht dick, das ist alles nur Fell“ auf jeden Fall zutrifft. Ich sollte mich hüten, etwas anderes zu sagen, denn sie sitzt gerade neben mir, und für eine Dame hat sie einen sehr ausgeprägten rechten Haken. Vielleicht war sie in einem ihrer früheren Leben mal Preisboxer. Wenn sie nicht schläft oder frisst, kuschelt sie vermutlich mit einem unserer Menschen. Denn dafür sind Menschen ja da. Sie liebt es, fernzusehen, wird zur Furie, wenn es frisches Rindfleisch gibt (eine Leidenschaft, die sie mit unserem männlichen Menschen teilt), und sie ist ein kleines Bisschen bekloppt. Aber sind wir das nicht irgendwo alle? Haben wir nicht alle unsere Macken, Ecken und Kanten, und mögen uns unsere wahren Freunde nicht gerade deswegen?

Macht es wie Cassi – scheut euch nicht, eure Ecken und Kanten zu zeigen. Hört auf, euch zu verstellen, zu verbiegen und vor allem, hört auf, zu versuchen, anderen zu gefallen. Gefallen müsst ihr nur euch selbst. Die, die euch lieben, nehmen euch so, wie ihr seid!

*schwenkt eine Fahne für mehr Individualität und Akzeptanz*

Das
Katertier

 

 

2 Replies to “Kater der Woche: Die 16-Pfoten-WG”

  1. Claudia

    Liebes Katertier!
    Du bist ein sehr schlaues Katerchen. Bei uns Menschen gibt es nur ein Problem: Wir müssen selber erst merken, dass wir uns verbiegen. Und meistens ist es dann irgendwann so,dass der Rückweg zum „nur sich selbst gefallen“ sehr schwer und steinig sein kann. Aber, ob ihr Katzen es nun glaubt oder nicht, wir Zweibeiner sind lernfähig. 😉

    • Tina Alba Autor dieses Beitrags:

      Kater sucht den „gefällt mir“-Button und schickt einen Schnurrer.

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