Tanja Rast: Ein Ritter für Beriz

Bisher kannte ich Tanja Rast als Autorin heroischer Fantasy wie Cajan oder Arrion und als Verfasserin hinreißender Gay Romance- Romane ihrer Reihe Der Magie verfallen. Mit „Ein Ritter für Beriz“ betritt sie ein ganz anderes Terrain und präsentiert uns einen humorvoll-spannenden Fantasykrimi um gruselige Giftanschläge, eine Serie ungeklärter Wintermorde und den königlichen Ritter Derron, der eine Vorliebe für saftige Flüche und eine Abneigung gegen sabbernde Kleinkinder mit vollen Windeln hat. Dass ausgerechnet die kleine Beriz Derrons größte Hilfe bei der Aufklärung der Morde wird – daran muss der Ritter sich erst einmal gewöhnen. Und überhaupt sind der Ritter und das Mädchen ein eher ungewöhnliches Gespann – warum, das möchte ich hier nicht verraten, denn sonst nehme ich den Witz, auf dem der ganze Roman aufbaut, schon voraus.

Trotz des etwas anderen Genres ist auch „Ein Ritter für Beriz“ ein echter „Rast“, erzählt mit dem ihr eigenen Humor, den zum Teil herrlich schrulligen Figuren und sprechenden Bildern, die einem beim Lesen sofort das Kopfkino anspringen lassen und in die Geschichte hineinziehen. Ich hatte sehr viel Spaß mit Beriz und ihrem Ritter und wünsche diesem Buch, dass es noch viele weitere Leser erreicht. Denn es ist seine Lesestunden wirklich wert. Und eines ist sicher: Kotzbrocken kriegen keine Kekse.

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