Monatsrückblick Mai/Juni

Ruhig war es hier die letzten zwei Monate, was unter anderem daran lag, dass diese Autorin einiges um die Ohren hatte, was mit Schreiben nichts zu tun hatte, und wenn es was mit schreiben zu tun hatte, dann war es in erster Linie mal alles eine Riesenbaustelle.

Baustelle Nummer 1: Fisch und Wasserdrache. Wenn ein Buch nicht geschrieben werden will, dann liegt es meist daran, dass mein Unterbewusstsein irgendwas an diesem Buch doof findet und ich eine Stimme von außen brauche, die mir sagt, was denn daran nun doof ist. Bei Fisch und Wasserdrache fühlte sich vieles doof und nur weniges richtig an, was in letzter Konsequenz dazu führte, dass ich das ganze Ding in die Tonne kloppte und noch mal ganz von vorn anfing. Diesmal mit Plotplan und einem neuen Titel, unter dem es im Herbst nun endlich erscheinen wird: Fisch zwischen den Fronten soll nach Möglichkeit noch im August, realistischer aber im September das Licht der Welt erblicken und auf die Leserschaft losgelassen werden. Damit ist der erste Teil der Meeresträume-Reihe dann abgeschlossen. Aber keine Sorge, es wird weitere Meeresträume-Bände geben, dann aber nicht mehr als Serie, sondern als Reihe unabhängig voneinander lesbarer und nur lose miteinander zusammenhängender Romane mit den zwei Oberthemen „Gay Romance und Me(h)er“.

Baustelle Nummer 2: „Irgendwas mit Katzen“. Seit über zwei Jahren lag nun dieses Cover für eine Katzenanthologie auf meiner Festplatte herum und begann, Staub anzusetzen, daran musste sich endlich etwas ändern. Schubladengeschichten wurden hervorgezogen und abgestaubt, in eine Anthologie gepackt und in EBook-Form gebracht. Unter erheblichem Schimpfwortaufwand und mit Telefonsupport von der wunderbaren Tanja Rast begann ich, mich in das EBooksatzprogramm „Sigil“ einzufuchsen (es tat nicht so weh, wie befürchtet), und konnte zum Anfang des neuen Monats (Juli) die „Seidenpfoten“ veröffentlichen.

 

 Und dann war da ja auch noch die UniCon in Kiel. Zum schreiben kommt man bei solchen Veranstaltungen ja irgendwie nie, aber Spaß hatten wir trotzdem. Viele nette Besucher kamen an unseren Stand, viele nette Standnachbarn besuchten uns zu einem Plausch, ich durfte Autorennachwuchs im Arm halten und einige unserer Bücher über den Ladentisch reichen.

Eine nette gemütliche Con, gut organisiert und extrem ausstellerfreundlich – Fazit: gern wieder.