2012: Ein Schreibjahr

2012 soll es werden: Mein Jahr des Schreibens. Das Jahr, in dem ich eine Agentur finden werde. Ich habe es mir fest vorgenommen: Raus aus dem Kleinverlagsgewurschtel und rein in die große Verlagswelt. Wenn ich wirklich das Schreiben zu meinem Beruf machen will, und das will ich, dann muss da jetzt was kommen.

Meine guten Schreibvorsätze: 250.000 Wörter im Tintenzirkelkampfschreiben. Ich freu mich schon.

Meine Baustellen:
“Das Haus am Ende der Straße”: Endlich dieses (bitte unflätigen Fluch einfügen) Exposé fertigmachen und das Ganze auf den Weg schicken.
“Erwählte des Zwielichts”: mein zweiter Nithyararoman, der seit dem NaNo halb fertig auf Halde liegt. Fertigschreiben, überarbeiten, betalesen lassen.
“Finstere Wasser”: Abenteuer, dunkle Mächte, Liebe und Meer – zuende schreiben, überarbeiten, Betaleser drauf hetzen.
“Die Rote Tür”: Rausfinden, was dieser Roman denn nun sein will, Schwulenromanze, Bodell-Milieustudie oder Abenteuerroman, und danach dementsprechend umschreiben. Hilfe. Davor graust mir. Aber alles geht nun wirklich nicht, und 460 Normseiten sind für einen Erotikroman zu viel. Das nimmt doch keiner. Auch wenn die Charaktere alle süß sind.

Und dann? Das reicht doch niemals für einen T12. Vielleicht, ganz vielleicht, gebe ich dem Projekt “Schwarze Flügel” noch eine letzte Chance, nachdem ich es nun schon dreimal an die Wand gefahren habe. Da heißt es, Plot ausdünnen, Charaktere streichen, die nicht unbedingt nötig sind, Struktur reinbringen und noch mal alles auf Anfang.

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