Und da kommt er wieder, der NaNo

November, der Monat der Winterdepressionen, des nasskalten Schmuddelwetters, der beginnenden Vorfreude auf Weihnachten und – des NANOWRIMO!
Wie sieht es aus, liebe Mit-Autorinnen und Autoren, schließt ihr euch dem allgemeinen 50k-Wahnsinn an, oder zeigt ihr den kampfschreibenden „Naniten“ den vielzitierten Vogel und begebt euch in Klausur?
Ich habe für mich beschlossen, dass ich ohne den NaNoWriMo nicht mehr leben kann und nicht mehr leben will, was wohl auch damit zusammenhängt, dass ich ihn wie jedes Jahr seit jedem schicksalhaften 2007 mit der total verrückten, total lieben Tintenzirkel-Community begehe. Inklusive Mitternachtsschreiben in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November (Halloween kann jeder- wir werden schreiben!), Projekt-Soundtrack-Tauch und NaNoWriMo-Überlebenspaket-Wichteln. Das ist ein bisschen wie Weihnachten, Ostern und das Wort „Ende“ unter ein Manuskript setzen an einem einzigen Tag.

Dieses Jahr ist ein schon lange in meinem Hirn herumdümpelndes Projekt namens „Kristallglut“ am Start. Und darum geht es:
Die Nordmenschen und Steppennomaden von Nitann haben im wahrsten Sinne des Wortes einen ganzen Berg voller Probleme: Das Dualán-Gebirge und seine elfenhaften Bewohner verhindern seit Jahrhunderten erfolgreich den Ausbau von Handelsbeziehungen, da sie sich strikt weigern, Menschen durch ihre Heimat zu lassen, sei es über-oder unterirdisch. Es gibt zwar den Weg über das Meer, aber der ist lang, beschwerlich und wegen der unberechenbaren Stürme im Sommer ausgesprochen gefährlich.
Als der königliche Berater Yvain mit der Königin der Dualán und einem Abgesandten der Nomadenkönigin Sejla über den Bau einer Straße durch die Berge verhandelt und dabei am hartnäckigen Nein der Elfenherrin zu scheitern droht, entschließt er sich zu einer Verzweiflungstat. Er entführt den Sohn der Königin, um sie mittels Erpressung dazu zu bringen, dem Straßenbau endlich zuzustimmen, während auf der anderen Seite der Berge die Königin der Steppennomaden mit einer Abordnung der Bergelfen eine Ehe zwischen dem Kronprinzen der Elfen und ihrer Tochter auszuhandeln versucht.
Yvain erkennt, dass sein Plan gescheitert ist, als er feststellen muss, dass er nicht den Elfenprinzen Ciaran, sondern dessen Berater, Leibwächter und Hofmagier Senan erwischt hat, der dem Prinzen ausgesprochen ähnlich sieht. Yvain weigert sich, Senan freizulassen, und nimmt ihn mit in seine Heimat. Senan sieht nur eine einzige Möglichkeit, seine Freiheit zurückzubekommen und sein Volk und das Geheimnis der Berge zu schützen: Er muss das Herz des sturen Diplomaten gewinnen. Und er weiß gar nicht, wie leicht er es damit haben wird – denn Yvain liebt Männer…

Hach. Ja. Ich freue mich.
Auf in die Wortschlacht. Der Plan: am 30. November das Wort „Ende“ schreiben. Schauen wir mal…