Liebster-Award

award-150x150 Dank Kaye Alden wurde ich für den Liebster-Award nominiert. Da ich immer gleich nach allem grabsche, was Blogs bekannter machen und schreibende Menschen miteinander vernetzen kann, bin ich natürlich gern dabei.

Was ist der Liebster-Award?
Es geht darum, elf Fragen des Nominierers zu beantworten und im Gegenzug dafür weitere Blogger zu nominieren und ihnen ebenfalls elf Fragen zu stellen. Das Ganze dient dem Networking und dem Kennenlernen neuer Seiten, Blogs und vielleicht sogar Freunden.

Die Spielregeln
• Bedanke dich bei dem Autor/Blogger, der dich nominiert hat, und verlinke seine Website/seinen Blog.
• Verwende das Awardbild.
• Beantworte die 11 Fragen, die man dir gestellt hat.
• Formuliere im Anschluss daran 11 neue Fragen.
• Nominiere bis zu 11 weitere Autoren/Blogs und bitte darum, deine Fragen zu beantworten.
• Informiere die Nominierten natürlich über ihr Glück.

Unten findest du meine Antworten auf die mir gestellten elf Fragen, darunter folgend meine elf Fragen an “meine” Nominierten.

Meine Antworten auf Kayes Fragen

1.) Unterscheidet sich dein Lieblingsgenre beim Schreiben und Lesen oder ist es identisch?
Weitgehend identisch. ich lese und schreibe gern Fantasy mit gay romance-Elementen oder erotische Fantasy, und ich lese diese Genres auch gerne. Was ich zudem gern lese, aber eher selten schreibe, weil ich einfach das Gefühl habe, ich kann es nicht, sind Krimis.

2.) Was fasziniert dich an dem Genre, in dem du am liebsten schreibst, am meisten?
Ich liebe es, eigene Welten und eigene Völker zu erschaffen, eigene Regierungsformen, eigene Gesellschaften mit ihren ganz eigenen Ecken und Kanten. Das Hineintauchen in andere Welten macht mir Spaß, das Formen und Schaffen, das Feilen an Kleinigkeiten. Wie leicht schreibt man von einer Hölle, durch die jemand geht – und vergisst vollkommen, dass die Hölle zum Christentum gehört. Wie nenne ich die Hölle in einer Welt, die kein Christentum kennt? Wie benenne ich Tiere und Pflanzen, die zwar den irdischen nachempfunden sind,aber eben doch nicht irdisch? Nilpferde gibt es nur da, wo es auch einen Nil gibt. Alles andere wären Flusspferde.

3.) Ich gehe frech davon aus, dass du einen eBookReader hast. Welche Bücherart liest du darauf und für welche würdest du nie vom Papierbuch abweichen?
Ich lese alles, was mir in die Finger kommt, sowohl in Papier-als auch in EBookform. Ausnahmen bilden Nachschlagewerke, Atlanten und Sachbücher – da brauche ich das Herumblättern.

4.) Was ist dein Lieblingsbuch und warum?
Wie jetzt, nur EINS? Das ist schwer. ich habe nicht „das“ Lieblingsbuch, es gibt so viele Bücher, die ich gern habe und die mir unheimlich viel bedeuten. Ich picke aus dem Stapel für diesen Eintrag Michael Endes „Momo“. Zu „Momo“ greife ich immer dann, wenn mir der Stress über den Kopf wächst und ich das Gefühl habe, keine Zeit zu haben und anfange, die Minuten zu zählen, die mir zwischen zwei Terminen noch bleiben.“Momo“ hat mir viele Dinge beigebracht, die mir wichtig sind: Für den Moment leben. Zuhören. Sich Zeit nehmen. Und darum ist mir „Momo“ so wichtig.

5.) Warum schreibst du?
Ich schreibe, weil ich das Gefühl habe, etwas zu erzählen zu haben, das ich gern mit anderen teilen möchte. Ich mag meine Welten und meine Figuren, ich mag es, beim schreiben ganz nah bei ihnen zu sein und ihre Abenteuer mitzuerleben. Und natürlich schreibe ich auch,weil ich mir damit ein kleines Taschengeld dazuverdienen kann. 🙂

6.) Welche Geschichten berühren dich am tiefsten?
Geschichten, in denen es um ehrliche, tiefe Gefühle geht, ohne dabei in schmalzigen Kitsch abzugleiten. Liebe, Freundschaft, Vertrauen, die Suche nach der Wahrheit.

7.) Was ist dein größter Traum, den du verwirklichen willst?
Ich würde gern in einem schönen Haus auf dem Land leben, Maine Coon-Katzen züchten und weitestgehend vom schreiben leben.

8.) Was hält dich davon ab?
Die Tatsache, dass ich mir das Haus auf dem land im Moment ebensowenig leiten kann wie das Maine Coon-Zuchtpaar. Der Bestseller lässt einfach noch auf sich warten. Und ein bisschen ist auch Angst dabei. Noch habe ich einen Job, und es wäre mir einfach zu riskant, den aufzugeben und zu versuchen, vom Schreiben zu leben, wo ich es noch nicht einmal geschafft habe, eine Agentur zu finden.

9.) Was würdest du gerne können, wenn eine gute Fee dir einen Wunsch gewähren würde?
So richtig gut Gitarre spielen. Klingt doof, ist aber so.

10.) Du gewinnst 20.000 Euro und musst die zum Reisen ausgeben. Was machst du und wo?
Mit dem Planwagen durch Irland oder Schottland touren.

11.) Welche (tote) Person der Geschichte würdest du gerne einmal treffen und warum?
Hildegard von Bingen. Ihre Abhandlungen über Heilkunde faszinieren mich ebenso wie ihre Musik, ihre Visionen und ihre Spiritualität. Ich wüsste gern, wie man wirklich als Frau im Mittelalter gelebt hat. Wie es so zuging in einem Nonnenkloster und wie viel Einfluss sie als Äbtissin wirklich gehabt hat.

Meine Fragen:
1. Was hat dich dazu gebracht, zu schreiben?
2. Welche/r Autor/in ist Dein großes Vorbild und warum?
3. In welchem Genre schreibst du?
4. Was gefällt dir daran besonders?
5. In welchem Buch hättest du gern eine Rolle gespielt?
6. Dein Patentrezept gegen Schreibbockaden?
7. Welche drei Bücher würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
8. Wenn du nicht in deinem aktuellen Beruf arbeiten würdest -was würdest du gern machen?
9. Mit welcher Filmfigur/Buchfigur würdest du gern einen Tag verbringen?
10. Wenn du die Hauptfigur deines aktuellen Schreibprojekts persönlich treffen würdest, was würde sie dir sagen?
11: Dein Ratschlag an alle Schreiberlinge?

Ich nominiere:
Tanja Rast
Alana Falk
Alessandra Reß
Sarah König
Helen B. Kraft