Nachtjägerseele

Ary-MC-JaegerseeleFortsetzung zu „Nachtjägerherz“

Klappentext: Zersa und Tiano haben einander gefunden, sie sind Imako – Seelenverwandte. Aber so gerne Tiano in der Welt seiner geliebten Zersa leben möchte, so schmerzlich fühlt er, dass er doch nicht richtig dazugehört. Nicht nur, dass der Stamm ihn nicht richtig akzeptiert, auch er selbst weiß nicht so recht, in welche Welt er wirklich gehört- Da hilft es auch nicht,. dass Zersa behauptet, er könne sich wie sie in eine wilde Katze verwandeln.
Daher ist Tiano froh, sich zusammen mit Zersa um ein völlig anderes Problem kümmern zu können. Ein Bote des Narivogel-Stammes hat mit letzter Kraft zu ihnen gefunden, um Hilfe für seinen Stamm zu suchen. Ein unerklärlicher Wahnsinn scheint von ihnen Besitz ergriffen zu haben. Der Nari-Stamm ist kurz davor, sich selbst auszurotten.
Kann die Heilerin Zersa helfen und den Grund für diese merkwürdige Krankheit herausfinden?

Verlag: Machandel-Verlag

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3939727792

ISBN-13: 978-3939727798

ASIN: B00UZ9A812

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Leseprobe: Kirak wusste nicht, wo er beginnen sollte. Das seine Wunde verheilt war, konnte nur eines bedeuten: Er musste sie gefunden haben, eine, bei der die alte Gabe der Waldmutter erwacht war, eine Ata mit der Gabe der wahren Heilung. Er fühlte zudem, dass seine eigene erwachte Gabe wirkte und ihn schützte. Sie ließ die fremde Ata nicht sehen, dass er ebenfalls Ata war. Die Gabe, die Gestalt zu wechseln, war zu ihm gekommen, als er sie am nötigsten gebraucht hatte. Als er das Gefühl hatte, alles um ihn herum zerbrach, dass nichts mehr Bestand hatte und der Wahnsinn nach seinem Volk griff. Noch nicht einmal seine Stammesgeschwister wussten davon. Aber nur der Gabe verdankte er, dass er die Katzen so schnell gefunden hatte.

Zersas Blick ruhte auf ihm, goldene Augen, die Ruhe ausstrahlten. Ihr Menschen-Imako mochte zwar still neben ihr sitzen, aber Kirak konnte seine Anspannung und seine Neugier spüren. Alles in ihm war voller Erwartung. Ano und Shia hingegen sahen ihn ebenso ruhig an wie Zersa. Kiraks Blick wanderte zu dem Kristall auf Zersas Brust. Er schluckte. Langsam griff er in die Tasche an seinem Gürtel.

„Zersa Ata, vielleicht sollte ich hiermit beginnen.“ Er holte einen Stein an einem Lederband hervor und Zersa atmete scharf ein.

„Woher hast du das?“