NaNoWriMo: Zwischenstand

Heute knacke ich die 10k. Mein Plot duümpelt gerade so ein bisschen vor sich hin, ich komme nicht so recht in die Pötte. Also habe ich beschlossen, dass die Szenen, die jetzt noch kommen, erst mal grob hingeklatscht werden. Ausarbeiten kann man immer noch, ich will die nur erst mal von der Backe haben, damit ich endlich die Götter auftauchen lassen kann.
Aktuelle Wortzahl: 9061
Ich würde hier ja ein Widget einbinden, aber ich krieg’s gerade nicht hin.

NaNoWriMo: Was schreib ich eigentlich?

Die Nithyara – Erwählte des Zwielichts

Die Personen:
Iloyon, ein Kundschafterführer der Dunkelelfen
Cianthara, seine Gehilfin und Geliebte, Kundschafterin, Heilerin
Ti’shanar, genannt „der Nachtschatten“, Gott des Neumondes, des Chaos, des Krieges, des Todes und der Veränderung, einer der niederen Götter der Welt
Ti’shanari, seine Schwester, genannt „Die Sternengekrönte“, Göttin des Lebens und der Heilung, der Fruchtbarkeit, der Weisheit, eine der niederen Göttinnen der Welt
Amayas, Iloyons Blutsbruder, heimlich in Cianthara verliebt
Liandras, Rhian, Malika, Naeve, Veannan, Dirian: Weitere Dunkelelfen/Dunkelelfinnen aus Iloyons Truppe
jede Menge Krieger verschiedenster Völker

Kurzplot:
Wir befinden uns in grauer Vorzeit meiner Feuersängerwelt. Es herrscht Krieg zwischen den Völkern des Lichtes und denen der Dunkelheit, zu Beginn der Geschichte steht eine Patt-Siruation, in der keine Seite gewinnen oder verlieren kann. In kleinen Scharmützeln reiben sich einzelne Heerabschnitte gegenseitig auf. In diesem Durcheinander steht auch eine kleine dunkelelfische Kundschaftertruppe, angeführt von Iloyon, seinem Blutsbruder Amayas und der Kundschafterin und Heilerin Cianthara, Iloyons Geliebter. Nachdem sie in einen Hinterhalt einer Elfentruppe geraten sind, haben Cianthara, Amayas und Iloyon fast all ihre Leute verloren und verschanzen sich mit dem Rest ihrer Truppe in den Bergen, um ihre Wunden zu lecken. Den Überlebenden hängt der Krieg flapsig gesagt zum Hals heraus. Sie sehen keinen Sinn mehr in einem Kampf, aus dem weder sie noch die Anhänger des Lichtes als Sieger hervorgehen können. Inzwischen wären sie sogar mit ihrem eigenen Untergang zufrieden, wenn denn dadurch endlich das Kämpfen und Töten ein Ende hätte. Iloyon fasst den Entschluss, nicht zum Dunkelelfenheer zurückzukehren. Er desertiert, Cianthara, Amayas und die Hälfte der Überlebenden folgen ihm. Aus einer der angesehendsten Kundschaftergruppe der Dunkelelfen werden Gejagte. Sie ziehen sich zurück, müssen damit leben, von ihren eigenen Leuten als Feiglinge angesehen zu werden.
Während Iloyon, Cianthara und ihr kleines Rebellentrüppchen auf der Flucht von einem Versteck zum anderen zieht und dabei wohl oder übel lernen muss, nicht aufzufallen und auch unter ungünstigsten Umständen in den rauen Bergen und Wäldern zu überleben, ziehen sie die Aufmerksamkeit höherer Stellen auf sich. Ohne zu wissen, dass jemand ein Auge auf sie hat, ziehen die Dunkelelfendeserteure unter den schützenden Händen und den allsehenden Augen Ti’shanars und Ti’shanaris durch die Gegend. Schließlich, als die Götter genug gesehen zu haben glauben, entführt Ti’shanar Cianthara und Iloyon in die Welt der Götter und macht ihnen ein Angebot: Er und seine Schwester werden die dunkelelfischen Deserteure zu den Stammeltern eines ganz neuen Volkes machen. Eines Volkes, das Licht und Dunkelheit in sich vereint und so ein Gleichgewicht zwischen den kämpfenden Parteien darstellt. Ein Volk, in dem Licht und Dunkel einen gemeinsamen Feind erkennen und sich gegen ihn verbünden können. Ein Volk, dem die Götter ganz besondere Gaben geben werden, damit sie im Schmelztigel des Krieges zwischen Licht und Dunkel bestehen können. Iloyon ist skeptisch, doch Cianthara, die schon lange Visionen hat udn diese im Angebot der Götter erfüllt sieht, sieht im Angebot Ti’shanars seinen Traum wahr werden – eine Chance, den Krieg zu beenden. Schließlich willigt das Paar ein. Beide erhalten als erste Erwählte des Dunkelmonds und der Sternengekrönten die Gabe, das Feuer der Sterne als ihre Waffe gegen jede Bedrohung zu rufen. Sie erhalten die Zeichen der Veränderung in ihre Haut gebrannt und zum Schutz, auf dass niemand sie mehr erkennt, die schwarzen Masken. Von diesem Augenblick an sind Cianthara und Iloyon keine Dunkelelfen mehr – sie sind Nithyara. Die Götterschicken sie in ihre Welt zurück, um die neuen Gaben an Auserwählte weiterzugeben und ein neues Volk zu begründen, ein Volk, das weder Tag noch Nacht, weder Licht noch Dunkel ist, sondern Zwielicht, und das für keine Seite kämpft außer für seine eigene und das eigene Überleben.

Doch nicht alle sind einverstanden mit den vielen Wandlungen, die das Bündnis mit den Göttern mit sich bringt. Neuer Glaube, fremdartiges Aussehen, ganz neue Bedürfnisse und vor allem tiefe, leidenschaftliche Gefühle stoßen die verwandelten Dunkelelfen in einiges an sozialen Problemen, die angepackt werden wollen. Amayas, Iloyons Blutsbruder, bester Freund von Iloyon und Cianthara und heimlich in diese verliebt, kann sich mit den Wandlungen nicht abfinden und droht, daran zu zerbrechen. Er will die alten Wege zurück, will ein Dunkelelf bleiben, sieht in all dem Neuen nichts als eine Bedrohung. Er, der rationale Planer, der Denker der Hundschafter, kann es nicht ertragen, sich dem hinzugeben, was in seiner verwandelten, jungen Nithyaraseele an Gefühlen und Sehnsüchten hervorbricht. Er versucht, Cianthara von der Falschheit des neuen Weges zu überzeugen, und verlässt schließlich die Nithyara, als sich zeigt, dass die Heilerin treu zu Iloyon, dem Bündnis mit den Göttern und den neuen Wegen steht. Iloyon ist fassungslos, dass Amayas ihn und seine Leute verlassen hat, und schickt Kundschafter aus, um ihn zu suchen, Die Kundschafter stoßen nach einigen Tagen auf Dunkelelfen-Stoßtruppen unter Amayas‘ Führung. Gerade noch rechtzeitig können sie Iloyon warnen, doch die Nithyara können nicht mehr fliehen. Es kommt zum Kampf zwischen Amayas‘ Stoßtrupp und Iloyons Nithyara, in dessen Verlauf Cianthara stirbt – als Amayas Iloyon mit einem Wurfspeer angreift, wirft sie sich dazwischen und rettet Iloyon das Leben. Iloyon gelingt es, Amayas‘ Leute zu vertreiben und zieht sich mit seinem kleinen Trüppchen zurück. Irgendwas wird dann noch passieren, um die Geschichte von Iloyon zum Abschluss zu bringen. Im Epilog begegnet der Leser dann Amayas noch einmal wieder – eine weitere Gottheit bietet ihm ein Bündnis. Amayas wird zum Stammvater der Nachtelfen, die seit dieser Zeit die Nithyara unerbittlich jagen.

Go for Green!

Wie schön ist das doch, ein neues Projekt anzufangen, das dann auch noch so dringend geschrieben werden will. Der Plan mit dem Polster geht auf. Wenn ich so weitermache, wie bisher (haha, guter Witz, ich bin gut, aber so gut nun auch wieder nicht), dann sollte ich das terminvollgestopfte Wochenende tatsächlich kompensiert bekommen. Der Plan: jeden Tag mindestens 2000 Wörter, denn mein internes, eigenes NaNo-Ziel sind keine 50.000, sondern 60.000 Wörter. Die Teamfights im Tintenzirkel-Forum sind unglaublich motivierend, auch wenn die Wortzahlen, die einige Mitstreiter am ersten Tag schon produziert haben, dazu führten, dass ich gestern mehrmals meine Kinnlade unter dem Schreibtisch hervorholen musste.
Über 10.000 an einem Tag? Leute, ihr seid der Wahnsinn.

Guter Start in den NaNo

Letzte Nacht ging’s ja nun los. Um 0:00 Uhr MEZ startete der Wahnsinn, und ich habe es tatsächlich geschafft, mitten in der Nacht mein Tagespensum von 1667 Wörtern auf den Punkt genau in einer Stunde runterzuschreiben. Und ich habe das Gefühl, dass ich dabei noch nicht mal sonderlich viel Müll fabriziert habe. Auch wenn ich beim Überarbeiten meistens das erste Kapitel wegschmeiße, weil es sich im nachhinein doch zu sehr nach „warmschreiben“ liest. Cyranthana, die Dunkelelfe, hat noch ein paar Änderungen über sich ergehen lassen, sie heißt jetzt Cianthara, ist Heilerin und Kundschafterin statt Söldnerin udn die ganze Söldnertruppe wurde zu einer Kundschaftermannschaft die dem regulären Heer angehört. Ohne diesen Hintergrund könnten sie schlecht desertieren, nicht wahr?
Heute will ich noch ein bisschen mehr schaffen, denn ich brauche für das übernächste Wochenende ein dickes Polster. Zu viele Termine = Schreiben impossible. Aber wir schaffen das, meine Dunkelelfennithyaravorfahren und ich. da bin ich ganz optimistisch. Seit Feuersänger hatte ich keinen so schönen NaNo-Start. Nie wieder ein NaNo ohne Nithyara. Go for Green!

Heute Nacht gehts los!

Mit den Hufen scharren.
Tee kochen und in Thermosflaschen abfüllen.
Schokoladenvorräte aufstocken.
Laptopakkus aufladen.
Notizen bereitlegen.
Bis Mitternacht Fingernägel kauen.

Heute Nacht geht es los. Um 0:00 föllt der Startschuss für den diesjährigen NaNoWriMo, und ich bin dabei. Das vierte Mal in Folge schon. Denn NaNoWriMo macht süchtig. Ich kann mir einen Herbst ohne Kampfschreiben, gegenseitiges Anfeuern, Plotlöcher flicken und tippen bis die Tasten qualmen nicht mehr vorstellen.
Und heute Nacht geht es endlich los! *hibbel* *imKreisrenn*